Die Geschichte der Cintamani
Wer gerät nicht ins Staunen im Angesicht der Pracht und Herrlichkeit Osmanischen Seidenkunsthandwerks? Jahrhunderte alt, und dennoch muten die klaren, flächigen Formen oft erstaunlich modern an. Leuchtende Farben auf edlen Stoffen fesseln den Betrachter, vor dem sich ein spielerischer Dialog aus Klarheit und Opulenz entfaltet. Inspiriert von der einzigartigen Schönheit und Formsprache des Samt- und Seidenkunsthandwerks aus Bursa, vereint die Cintemani Kollektion modernes Design mit Reminiszenzen an die kraftvollen Symbole aus den längst vergangenen Tagen des Osmanischen Reiches.
Die rätselhaften Formen des Cintemani Symbols mögen an Perlen und fließende Wolkenbänder erinnern. Doch was genau sie darstellen bleibt ein Geheimnis. Der Name stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Juwel des Begehrens“. Es heißt, dass dieser Stein die Wünsche und Begehren seines Trägers erfüllt. Ursprünglich stammt das Symbol aus der Buddhistischen und Hinduistischen Mythenwelt. Entlang seines Weges auf der Seidenstraße von Ost nach West veränderten sich jedoch sowohl seine Darstellungsweise wie auch die Bedeutung.
Zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert wurde das Motiv zu einem beliebten Dekorationselement im Osmanischen Reich. Es findet sich auf Keramik, Mobiliar und vor allem auch auf zahlreichen Roben des Sultanspalasts.
Die Interpretationen der Formen reichen von Perlen und Wolken bis hin zu Tigerstreifen und Leopardenpunkte.
So stand das Cintemani-Symbol gleichermaßen für weltliche wie auch für spirituelle Macht.
Jedes der vier Designs der Kollektion spielt auf die eine oder andere Weise mit dem Cintemani-Symbol. Dabei erzählt jeder Entwurf seine ganz eigene Geschichte, indem er auf unterschiedliche Formen und überlieferte Stücke anspielt.
Die Kollektion zeigt den Versuch der Essenz dieser faszinierenden Formsprache des Osmanischen Textilkunsthandwerks nachzuspüren und ihr neues Leben einzuhauchen
Aurora Niva die Marke
Aurora Niva das Finisch